Apotheken bieten sowohl industriell gefertigte Antitranspirante (siehe Weblink rechts) als auch sogenannte "Apothekenmischungen" an, bei denen auf Basis des Rezepts eines Arztes oder einer Rezeptur (siehe Weblink rechts) dem Apotheken-Kunden eine individuelle Lösung angemischt wird.
Preislich gesehen, liegen schweißmindernde Mischungen aus der Apotheke trotz des Aufwandes für die Herstellung oft minimal unter den industriell gefertigten Produkten. Die selbstgemixten Lösungen haben jedoch laut vieler Berichte von Anwendern oftmals auch eine deutlich kürzerer Haltbarkeit und sie verursachen stäkere Hautreizungen.
Gerade bei den eben genannten Schwachpunkten tritt die Qualität industriell gefertigter Antitranspirantien positiv zu Tage. Deren Mischverhältnisse sind bis ins Kleinste abgestimmt, um höchstmögliche Haltbarkeit und Reizarmut zu gewährleisten.
Kunden, die ihr Antitranspirant möglichst schnell beziehen wollen, sind immer wieder überrascht, denn auch bei Apotheken dauert es meist 2 – 5 Tage, bis die speziell gefertigte Anti-Transpirant-Mischung oder ein industrielles Produkt endlich verfügbar sind. Dies ist begründet in der Zeit, die der Pharmazeut zum Anmischen benötigt oder der Zeit die es braucht, bis das bestellte industrielle "hochleistungs Deodorant" in der Apotheke eintrifft denn die wenigsten Apotheken können alle verfügbaren Marken auf Lager halten und nicht alle Marken sind über jeden Pharma-Großhändler zu beziehen.
Es gibt in der Realität also keinen Unterschied zwischen einer Bestellung im Internet und dem Bezug über eine lokale Pharmacie. Darüber hinaus sind Antitranspirantien über den Online-Bezug oftmals auch günstiger und auf Grund der Auslieferung "frischer Ware" (im Gegensatz zu länger lagernden Produkten) deshalb auch länger haltbar. Gerade bei aluminiumchloridhaltigen Mitteln ist die Haltbarkeit nicht zu vernachlässigen, sind diese doch meist "längerfristige Begleiter" (schon 50ml reichen bei Anwendung unter den Achseln für über ein Jahr).
Auch kann es vorkommen, dass lokale Apotheken bei Bestellungen des entsprechenden Kosmetikums Mindermengenzuschläge und Versandkosten berechnen, so dass auch dieser Vorteil (keine Gebühren für den Versand) oftmals entfällt.
In wie weit man als Kunde seinen Apotheker vor Ort finanziell unterstützen möchte, bleibt selbstverständlich jedem Verbraucher selbst überlassen. Man sollte sich jedoch auf keinen Fall darauf einlassen überhöhte Zuschläge zu zahlen. Auch ist es in den meisten Fällen wenig sinnvoll, sich von der Apotheke zu einem "Apotheken-Geheimrezept" überreden zu lassen, obwohl man eigentlich ein ganz bestimmtes Antiperspirant haben wollte. Hier sollte richtige und uneigennützige Beratung durch den Apotheker nicht nur zum guten Ton gehören, sondern selbstverständlich sein.
Auch was die Beratungsqualität der Apotheken in Hinsicht auf Antitranspirante angeht, sieht das Gesamtbild ernüchternd aus: bei den meisten Ladengeschäften reicht das Wissen über schweißhemmende Präparate kaum über das der Allgemeinbevölkerung hinaus. Oftmals ist Verkäufern nicht einmal der Unterschied zwischen Deodorant und Antiperspirant geläufig. Besonders fatal: bei den unzähligen Online-Apotheken findet Beratung nur anonym und über Umwege (z.B. per eMail) statt. Der Grund für die oft unzureichende Beratungsbereitschaft liegt darin begründet, dass Apotheken fast nur noch "[...] ausschließliche Handelsgeschäfte für Medikamente, Heilmittel und Kosmetika sind." (Quelle: www.wiktionary.org)
Hier bieten sehr spezialisierte Fachhändler (z.B. www.schwitzen.com) oftmals eine deutlich bessere Beratungsqualität und stehen auch komplizierten Fällen nicht vollkommen ahnungslos gegenüber.